Milliardenpoker um Österreichs Glücksspielgesetz
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Grundsätzlich fallen daher auch keine Steuern an. Fachanwalt.de-Tipp: Private Wetten befinden sich steuerrechtlich und auch in Bezug auf andere Details in einer Grauzone.
Durchschnittliche Bearbeitungszeit
Die Übergänge zwischen legalen und illegalen Wetten sind für Laien oft nur schwer erkennbar. So muss A nicht zwingend Flyer verteilen, um die Strafbarkeit zu erfüllen. Es kann bereits ausreichen, wenn A die Vereinsmitglieder zum Spielschauen einlädt und es zur Selbstverständlichkeit für alle wird, an einem solchen Abend auch zu wetten. Private Wetten sind außerdem nur dann legal, wenn sie für den Organisator nicht gewinnbringend sind. Werden spätestens am Ende des Abends alle Wetteinsätze ausgeschüttet, ist dies kein weiteres Problem.
Gesetzliche Bestimmungen zu Glücksspielen
Behält der Organisator hingegen einen prozentualen Anteil aller Wetteinsätze, fällt dies unter die Regelung des StGB und ist damit illegal. Fachanwalt.de-Tipp: Nicht nur Organisatoren eines unerlaubten Glücksspiels machen sich strafbar. Auch Teilnehmern eines solchen Glücksspiels droht eine Geld- oder Haftstrafe. Das Strafmaß ist jedoch geringer als jenes für den Organisator. Wer sichergehen möchte, dass sich alles im rechtlichen Rahmen aufhält, sollte sich genau informieren und gegebenenfalls einen Anwalt zur Beratung einschalten. Der Gewinn bleibt auf jeden Fall unversteuert, wenn ein Teilnehmer die Gewinnentstehung durch eine private Wette bestätigen kann.
Einziehung von Geld bei unerlaubtem Glücksspiel
Der Satz Wettschulden sind Ehrenschulden ist daher im Grunde – zumindest bei privaten cas online casino ohne limit forum Wetten – durchaus wahr. Auf Einkommen verschiedener Art muss grundsätzlich Steuern gezahlt werden. Allerdings werden dafür sieben verschiedene Kategorien vorgesehen. Geregelt ist dies in den §§ 13 bis 23 des Einkommenssteuergesetzes (kurz EStG). Wett- und Spieleinnahmen fallen allerdings unter keine dieser Kategorien. Wie die Situation im Einzelfall aussieht und wie eine private Wette gestaltet werden muss, um straflos zu bleiben, kann ein Anwalt rechtssicher erklären. Wer eine solche Wette veranstalten oder an ihr teilnehmen möchte, sollte sich daher im Vorfeld fachlich beraten lassen. Ein Fachanwalt für Strafrecht, der sich im Glücksspielrecht auskennt, ist dafür ein geeigneter Ansprechpartner. Das Veranstalten von öffentlichen Glücksspielen ohne behördliche Erlaubnis ist in Deutschland verboten und steht laut § 284 StGB unter Strafe. Die erforderlichen Erlaubnisse werden durch die Behörden in den einzelnen Bundesländern erteilt. Zur Orientierung sind sämtliche zugelassene (legale) Glücksspielanbieter in einer gemeinsamen Liste – White List der Glücksspielaufsichtsbehörden – zu finden.
Teilnahme an illegalem Glücksspiel: Welche Strafe droht?
Sie stellen keine Rechtsberatung dar und können eine individuelle Beratung durch einen Anwalt nicht ersetzen. Bei jeglichen rechtlichen Angelegenheiten müssen immer die Besonderheiten des Einzelfalls berücksichtigt werden. Auch wenn wir unsere Inhalte stets aktualisieren, kann sich die Rechtslage durch neue Urteile oder Gesetze zwischenzeitlich geändert haben. Wenn Sie eine rechtssichere Auskunft zu Ihrem speziellen Problem benötigen, kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung. Eine private Wette funktioniert im Grunde wie ein Vertrag zwischen mehreren Personen, der nicht öffentlich publiziert wird.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Und was muss bezüglich Steuern und Wettschulden beachtet werden? Diese und einige andere Fragen werden im Folgenden geklärt. Eine Wette wird zwischen zwei oder mehreren Personen abgeschlossen. Meistens geschieht dies mündlich – es wäre allerdings auch möglich, eine Wette schriftlich festzuhalten. Der Kern einer Wette sind die widersprüchlichen Behauptungen: Alle Parteien stellen Behauptungen auf, die einander widersprechen und schauen, welche Behauptung tatsächlich eintritt.
Glücksspielrecht im Internet
Dafür wird explizit oder durch den Kontext ein fester Zeitrahmen festgelegt, in dem die Behauptung eintreten soll. A und B stellen zwei verschiedene Behauptungen über den Ausgang eines Länderspiels auf. A sagt zu B: „Ich wette mit dir, dass Deutschland das heutige Fußballspiel gewinnt!“ B sagt: „Ich wette dagegen. Portugal spielt viel besser.“ Am Ende des Spiels sehen A und B, welche Behauptung eingetreten ist. Die Länge des Länderspiels bestimmt den Zeitrahmen der Wette. Ausnahmen sind hier die Geldspielgeräte in Spielhallen bzw.
| Spielform |
Typischer Einsatz |
Verbreitungsgrad |
Häufiger Anlass |
| Poker (Texas Hold'em) |
Festgesetzter Buy-in (z.B. 20€) |
Sehr hoch |
Regelmäßige Spieleabende |
| Skat um Geld |
Cent-Beträge pro Punkt |
Hoch |
Stammtische, Vereine |
| Mensch ärgere Dich nicht (um Geld) |
Symbolische Beträge (z.B. 0,50€ pro Spiel) |
Mittel |
Familienfeiern, Partys |
| Private Würfelwetten |
Variabel, oft niedrig |
Mittel |
Spontane Spiele |
| Private Sportwetten (Tipprunden) |
Fester Pott (z.B. 5€ pro Person) |
Hoch |
Fußball-WM/EM, Saisonstart |
| Gewinnart |
Steuerpflicht |
Freigrenze / Freibetrag |
Melde-/Nachweispflicht |
| Gewinn aus privater Pokerrunde |
Nein (privates Vergnügen) |
Nicht anwendbar |
Nein |
| Gewinn aus gewerblichem Spiel (z.B. professionelles Poker) |
Ja (Einkommensteuer) |
Keine (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) |
Ja, über Steuererklärung |
| Gewinn aus gelegentlicher privater Lotterie/Tombola |
Nein (geringfügig) |
Nicht definiert |
Nein |
| Großer Gewinn aus privatem Wettskate |
Grenzfall, Einzelfallprüfung |
Nicht definiert |
Ggf. bei Verdacht auf Gewerblichkeit |
Gastronomiebetrieben. Diese Glücksspielangebote finden sich nicht in der White List und sind dennoch behördlich reguliert. Eine behördliche Erlaubnis gilt in allen Bundesländern. Nicht nur das Veranstalten, sondern auch die Teilnahme an unerlaubten Glücksspielen steht in Deutschland unter Strafe! Achten Sie auf folgende Plakette an Geldgewinnspielgeräten Das Veranstalten und die Teilnahme an einem Glücksspiel sind erlaubt, solange das Glücksspiel im privaten Kreis und nicht gewohnheitsmäßig stattfindet.
- Fehlender Jugendschutz in privaten Runden
- Hohes Suchtpotenzial ohne Kontrollmechanismen
- Finanzielle Risiken durch unregulierte Einsätze und Schulden
- Soziale Konflikte und Vertrauensbrüche bei Zahlungsausfällen
- Kein Sperrsystem oder Limitierungen wie beim legalen Online-Casino
Es darf demnach keine Möglichkeit zur Spielteilnahme für Außenstehende geben.
| Glücksspielart |
Rechtsgrundlage |
Regulierungszuständigkeit |
Erlaubnis erforderlich |
| Private Pokerrunden |
§ 284 StGB (Ausnahme) |
Keine (sozialadäquat) |
Nein |
| Wettskate (privates Wetten) |
§ 284 StGB i.V.m. Rennwett- und Lotteriegesetz |
Bundesländer |
Ja, ab gewissem Umfang |
| Private Verlosungen (Tombola) |
Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV) |
Landesbehörden |
Ja, für öffentliche Veranstaltungen |
| Würfel-/Kartenspiele im Freundeskreis |
Sozialadäquanzklausel |
Keine |
Nein, bei Gleichheit der Chancen & Risiken |
Das Glücksspiel an frei zugänglichen Orten sollte vermieden werden, um gar nicht erst den Eindruck einer öffentlichen Runde zu erwecken. Achtung ist auch bei regelmäßigen Glücksspielveranstaltungen in Vereinen und geschlossenen Gesellschaften geboten!
- Klare Absprachen über Regeln und Einsatzlimits vor Spielbeginn
- Schriftliche Quittungen oder Protokolle bei größeren Beträgen
- Festlegung eines neutralen Schiedsrichters bei Unstimmigkeiten
- Vereinbarung eines maximalen Verlustbetrags pro Abend und Person
- Ausschluss von Teilnehmern unter 18 Jahren
Sollten die Glücksspiele hier gewohnheitsmäßig veranstaltet werden, erfüllen sie nach aktueller Gesetzeslage auch das Merkmal des öffentlichen Glücksspiels und benötigen somit eine behördliche Erlaubnis. Spielbanken werden entweder von den jeweiligen Landesregierungen (landeseigene Gesellschaften) oder von Privatunternehmen mit entsprechender Lizenz betrieben. Die zugelassenen Etablissements finden sich in der White List. Wenn Sie in eine Spielbank gehen, können Sie davon ausgehen, dass es sich um ein legales Glücksspielangebot unter strenger Aufsicht handelt. In Thüringen gibt es seit einigen Jahren keine Spielbank mehr.
Sind private Wetten legal in Deutschland?
„Wettschulden sind Ehrenschulden“ – den Satz kennt wahrscheinlich jeder. Die Verbindlichkeiten einer Wette sind in § 762 BGB geregelt. Dort heißt es, dass Spiel und Wette keiner Verbindlichkeit entsprechen. Einsätze bei privaten Wetten können daher zivilrechtlich weder eingeklagt noch zurückgefordert werden. Allerdings können sich Organisatoren strafbar machen, wenn sie die eingenommenen Wetteinsätze veruntreuen. Vereine oder Unternehmen die im Rahmen von Pferderennen ein Wettgeschäft betreiben wollen, benötigen eine Erlaubnis der zuständigen Landesbehörde. Sämtliche erlaubten Anbieter*Innen sind in der White List zu finden. Online-Pferdewetten sind nur unter bestimmten Bedingungen zulässig. Insbesondere der Ausschluss minderjähriger oder gesperrter Spieler*Innen sind Grundlagen für eine Erlaubniserteilung durch die zuständige Behörde. Die Geldspielgeräte finden sich in Spielhallen oder in gastronomischen Betrieben. In Deutschland handelt es sich in der Regel um legale Glücksspielangebote. Zugelassene Geräte erkennen Sie an einer aktuell gültigen Prüfplakette (siehe Bild). Diese finden Sie üblicherweise im unteren Bereich des Geldspielgerätes. Die Glücksspielaufsicht übernehmen hier die Gewerbe- bzw. Ordnungsämter der einzelnen Kommunen. Aus diesem Grund tauchen die Betreiber*Innen dieser Automaten nicht in der White List der Glücksspielaufsichtsbehörden auf. Virtuelle Automatenspiele sind das Online-Äquivalent zu stationären Spielhallen. Derzeit werden gerade bei dieser Glücksspielform viele neue Erlaubnisse erteilt. Die derzeit legal operierenden Anbieter*Innen sind in der White List zu finden.
Gaming: Fehlende Regulierung bei glücksspielähnlichen Inhalten?
A sagt zu B: „Ich wette, dass du es nicht schaffst, alle deutschen Bundesländer innerhalb von 45 Sekunden aufzuzählen.“ B sagt: „Die Wette gilt. Das schaffe ich sehr wohl.“ Hier bestimmt der explizit festgelegte Zeitraum von 45 Sekunden den Wettzeitrahmen. In der Regel legen die Teilnehmenden einen Wetteinsatz fest. A sagt zu B: „Ich wette mit dir um 10 Euro, dass Deutschland das heutige Länderspiel gewinnt!“ Wetten mehrere Personen gegeneinander, legen in der Regel alle Teilnehmenden den Wetteinsatz zusammen und der Gewinner erhält am Ende alles. Gewinnen mehrere Personen, wird der Einsatz aufgeteilt.
Beispiele von Glücksspielen
A sagt zu B, C und D: „Ich wette 10 Euro, dass Deutschland das heutige Spiel gewinnt!“ B, C und D wetten jeweils 10 Euro, dass Portugal gewinnt. Gewinnt Deutschland, erhält A daher die gesamten 40 Euro. Gewinnt Portugal, teilen B, C und D die 40 Euro durch drei. Private Wetten werden nicht öffentlich beworben, sondern finden in einem privaten Umfeld statt. Für die Teilnehmer ist eine private Wette vorwiegend aufgrund des entspannten und spaßigen Charakters reizvoll.
Fazit: Warum Sie einen Anwalt konsultieren sollten
Dagegen sind öffentliche Wetten häufig komplizierter gestaltet und stellen den finanziellen Zweck in den Fokus. Inhaltlich ist eine private Wette nicht anders als ein privater Vertrag zwischen zwei oder mehreren Parteien. Inwieweit sich das auch auf die Verbindlichkeit bezieht, wird später geklärt. Wetten sind in Deutschland und vielen anderen Ländern streng geregelt. Sie fallen unter die Regelungen des Glücksspiels. In Deutschland herrscht seit einigen Jahren ein ziemliches Hin und Her um die Vergabe der behördlichen Erlaubnisse zur Durchführung von privatwirtschaftlichen Sportwetten.
Sportwetten Sportwetten: Privates Glücksspiel weiter umstritten
Das gilt allerdings nur solange sie tatsächlich ausschließlich im privaten Rahmen abgehalten werden: Das bedeutet, sie dürfen nicht öffentlich bekanntgemacht oder gar beworben werden. Die Teilnehmeranzahl muss beschränkt sein und auf einem normalen privaten Kreis basieren. A lädt Fußballfreunde aus dem Verein zum Länderspielschauen ein. Am Abend wetten die Freunde auf den Ausgang des Spiels. Dies ist eine private Wette und legal.
Pokern mit Freunden – das solltest du unbedingt beachten
A verteilt im Fußballverein einen Flyer mit einer Einladung zum „Spiel schauen und wetten“. Diese öffentliche Bewerbung ist für private Wetten nicht erlaubt. A kann sich mit einem solchen Flyer strafbar machen. Geregelt ist dies in § 284 des Strafgesetzbuchs (StGB). Demnach sind öffentlich ablaufende Wetten ohne behördliche Erlaubnis eine „unerlaubte Veranstaltung eines Glücksspiels“.
Die private Pokerrunde: Erlaubt oder verboten?
Wer eine solche Wette abhält, macht sich strafbar und muss mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe rechnen. Als unerlaubtes Glücksspiel gelten auch gewohnheitsmäßige Wetten in Vereinen oder geschlossenen Gesellschaften (vgl. § 284 Abs. 2 StGB). Würde A also regelmäßig alle Vereinsmitglieder zum Fußballschauen und Wetten einladen, könnte dies zu Schwierigkeiten führen.