Der deutsche Glücksspielmarkt
casino > neues glücksspielgesetz deutschland
Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD haben die beiden Partner hauptsächlich die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels in Deutschland festgeschrieben.
| Aufgabenbereich |
Konkrete Befugnis |
Ziel |
Mittel |
| Marktüberwachung & Lizenzierung |
Vergabe, Widerruf und Überwachung aller Glücksspiellizenzen |
Sicherstellung eines fairen, legalen und Suchtpräventionsorientierten Marktes |
Regelmäßige Audits, Mystery Shopping, Kooperation mit Finanzbehörden |
| Durchsetzung gegen illegale Anbieter |
Anordnung von Zugangssperren (ISP-Blocking) für illegale Webseiten |
Unterbindung des unregulierten Schwarzmarkts |
Zusammenarbeit mit Bundesnetzagentur und ausländischen Behörden |
| Verbraucherschutz & Prävention |
Führung der zentralen Werbeaufsicht und Ausgestaltung von Warnhinweisen |
Reduzierung der Suchtgefahr und Aufklärung der Bevölkerung |
Kampagnen, Schulungsmaterial für Anbieter, wissenschaftliche Begleitforschung |
| Datenaustausch & internationale Kooperation |
Automatisierter Datenaustausch mit Steuer- und Strafverfolgungsbehörden |
Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Manipulation |
IT-Schnittstellen zu EUROPOL, nationalen Finanzbehörden und Sportverbänden |
Die Parteien möchten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ländern gegen den Schwarzmarkt ankämpfen.
4. Sportwettenspezifische Aspekte (insbesondere Amateursport)
Dementsprechend müssen Glücksspielbetreiber sicherstellen, dass Spieler:innen dieses Limit nicht überschreiten können. Eine parallele Teilnahme an mehreren Spielen muss ausgeschlossen sein. Es muss auf Anbieterseite ausgeschlossen sein, dass über ein Sperrsystem gesperrte Spieler:innen am Wettgeschehen teilnehmen können. Die Liste ließe sich um zahlreiche zusätzliche Bedingungen weiterführen. Bitte betrachten Sie die hier genannten Punkte deshalb lediglich als Auszug.
Wie kann ich durch das Glücksspielgesetz mein Geld zurück bekommen?
Der GlüStV gestaltet sich aufgrund der abweichenden Regelungen nach Glücksspielform mitunter komplex. In dem Kontext ist für Sie wichtig zu wissen: Wenngleich Online-Sportwetten & Co. mit dem Glücksspielstaatsvertrag klar geregelt sind, halten sich längst nicht alle Anbieter an die Bestimmungen. Vermuten Sie, dass Ihr Wettbetreiber illegal Geschäfte macht? In unserem Ratgeber „Sportwetten online abschließen: Legal oder illegal?“ erklären wir Ihnen, wie Sie das erkennen. Sie sieht den Erfolg in der Umsetzung einer klugen Regulierung.
Neue Regierung, neues Glücksspielgesetz?
Als rechtliche Grundlage des Glücksspiels umfasst dieses Gesetzeswerk derzeit zahlreiche Punkte, die das Umfeld auf eine neue Basis gestellt haben. Hier sind nicht nur die stationären Spielbanken, sondern auch Online-Casinos, Lotterien, Spielautomaten, die Werbung, der Spielerschutz und Sportwetten erfasst. Diese gelten, anders als in Österreich, als Glücksspiel. Wer in Deutschland also auf Sportarten wie Fußball wettet, muss sich den Regeln der Gesetzgebung unterwerfen. Zentrale Instanz in der Vergabe, Überwachung und Beratung ist die sogenannte Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder.
Per Kartei gegen Spielsucht: Die Spielsperre
Sie behält den Markt im Auge und spricht im Bedarfsfall Strafen für Anbieter aus, die sich nicht an die Regeln halten. Diese umfassen nicht nur technische, sondern auch finanzielle und juristische Vorgaben. Allerdings beklagen die Betreiber die lange Antragsdauer, Einschränkungen bei der Auswahl der Spiele und strenge Auflagen. So sind beispielsweise klassische Casinospiele, wie Roulette oder Blackjack, online nicht erlaubt. Doch die neue deutsche Bundesregierung hat jetzt die Chance, bei den gesetzlichen Regelungen nachzuschärfen. Diese sollte die legalen Anbieter im Land stärken und so dem Schwarzmarkt den Boden entziehen.
- Verpflichtende Erkennung von problematischem Spielverhalten durch Software
- Automatische Warnhinweise bei langen Spielsitzungen
- Verpflichtende regelmäßige Realitätschecks (Anzeige von Spielzeit und Verlust)
- Einfache und dauerhafte Selbstsperrmöglichkeiten über die Anbieter
Allerdings sei es dazu nötig, das Angebot an die Nachfrage der Verbraucher anzupassen. Das zielt offenbar auf die zahlreichen Verbote von Casinospielen, die der deutsche Glücksspielstaatsvertrag derzeit für Online-Anbieter ausschließt.
| Behörde |
Bisherige Zuständigkeit |
Neue Zuständigkeit ab 2027 |
Anmerkung |
| Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) |
Regulierung des Online-Glücksspiels |
Zentrale Aufsicht für alle kommerziellen Glücksspielangebote (online & stationär) |
Wird zur "Bundesglücksspielbehörde" mit erweiterten Befugnissen |
| Landesbehörden |
Aufsicht über Spielhallen, Casinos, Lotterien |
Operative Umsetzung und Kontrolle vor Ort |
Handeln im Rahmen der bundeseinheitlichen Vorgaben der GGL |
| Bundesamt für Justiz |
Keine direkte Zuständigkeit |
Führung der zentralen Sperrdatei für Spielsperren |
Technische Infrastruktur wird zentral bereitgestellt |
Experten schätzen das finanzielle Volumen des Schwarzmarktes bei Spielautomaten auf drei bis sechs Milliarden Euro pro Jahr.
Mögliche Änderungen in den kommenden Jahren
Während die einen über keine gültige Lizenz verfügen, begehen lizenzierte Wettbetreiber mitunter Verstöße gegen den Glücksspielstaatsvertrag. Das zeigt sich unter anderem am Beispiel von Live-Wetten. Nach dem Glücksspielstaatsvertrag sind diese bei Sportwetten gar nicht zulässig. Ob vor oder nach Aufhebung des Lizenz-Stopps, ob mit oder ohne gültige Konzession – wer als Anbieter von Online-Sportwetten gegen den Glücksspielstaatsvertrag verstößt bzw. verstoßen hat, kann zur Rechenschaft gezogen werden.
9.1 ❓ Werden durch das neue Online Glücksspielgesetz Wettanbieter und online Casinos in Deutschland erlaubt?
Dabei haben Spieler:innen Anspruch auf Erstattung von Verlusten. Haben auch Sie Einsätze verloren, ob in der Vergangenheit oder aktuell, erfahren Sie in einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung, wie es um Ihre Rückforderungsansprüche steht. Finanzminister Markus Marterbauer cas bestes online casino mit deutscher lizenz (SPÖ) will offenbar weiterhin am Glücksspielmonopol festhalten. Das geht aus einem Rohentwurf für ein neues Glücksspielgesetz hervor, der dem STANDARD zugespielt wurde. Demnach soll es weiterhin eine beschränkte Anzahl an Standort-Kasinos geben und eine einzige Lizenz fürs Online-Glücksspiel. So sollen nicht weniger als ein Drittel aller Slots illegal sein. Dass beim Glücksspielvertrag Handlungsbedarf besteht, zeigt das Wachstum des Schwarzmarktes, während die illegalen Angebote schrumpfen. Mögliche Reformen der neuen Bundesregierung könnten daher zu einer Modernisierung der Gesetzgebung führen, um die legalen Angebote in Deutschland zu stärken.
- Erleichterte Sperrung über eine zentrale Website der Aufsichtsbehörde
- Recht auf dauerhafte Spielersperre („Lebenslange Sperre“) ohne Widerrufsmöglichkeit
- Verpflichtung der Anbieter, gesperrte Konten umgehend zu schließen
- Meldepflicht bei Verdacht auf Umgehung einer Sperre
Das könnte beispielsweise durch die Überarbeitung der hohen Besteuerung erfolgen, die legale Anbieter gegenüber dem Schwarzmarkt benachteiligt.
1. Einleitung
Deutschland und Österreich verbinden nicht nur die gemeinsame Sprache, sondern auch die Geschichte. Aktuell haben beide Länder auch eine neue Bundesregierung oder stehen so wie Deutschland kurz davor. Eines jener Themen, die zukünftig neu geregelt werden sollen, ist das Glücksspiel. Hier unterscheidet sich jedoch die derzeitige gesetzliche Lage in Deutschland und in Österreich deutlich. Während Deutschland mit der letzten Reform des Glücksspielstaatsvertrages seinen Markt geöffnet hat, setzt der Nachbar weiterhin auf eine Abschottung.
Die dringend benötigte Evaluation des Glücksspielstaatsvertrags
Damit nicht genug, sollen die Bedingungen in Zukunft weiter verschärft werden. So plant die neue österreichische Bundesregierung die Einführung von Netzsperren und Paymentsperren. Diese technischen Maßnahmen sollen dafür sorgen, dass das illegale Glücksspiel zurückgedrängt werden kann. Derzeit sieht die Gesetzgebung die Vergabe von standortbasierten Lizenzen vor, für das Netz ist lediglich eine einzige Konzession vorgesehen. Diese Lizenzen liegen derzeit vollständig in der Hand des ehemals staatlich dominierten Konzerns Casinos Austria. Dies gilt sinngemäß auch für die Werbebeschränkungen.
| Maßnahme |
Beschreibung |
Aktivierung |
Wirkung |
| Zentrale Sperrdatei (OASIS) |
Bundesweite, anbieterübergreifende Sperrmöglichkeit |
Selbstsperre, Fremdsperre (Angehörige), Anbietersperre bei Verdacht |
Sperre für alle lizenzierten Anbieter, Mindestdauer: 1 Monat |
| Verpflichtende Einzahlungslimits |
Voreingestelltes monatliches Limit bei Kontoeröffnung |
Automatisch aktiv; Standardlimit: 500€/Monat |
Spieler muss Limit aktiv heraufsetzen; 24h Bedenkzeit nach Erhöhung |
| Echtzeit-Überwachung |
Algorithmus erkennt riskantes Spielverhalten (z.B. schnelle Verluste, nächtliches Spielen) |
Automatisch durch den Anbieter |
Löst verpflichtende Kontaktaufnahme mit Spieler und Angebot von Hilfsmaßnahmen aus |
| Cool-Off Perioden |
Verpflichtende Spielpausen nach bestimmter Spielzeit oder Einsätzen |
Automatisch nach 1 Stunde ununterbrochenem Spiel oder 500€ Einsatz in 24h |
30-minütige Unterbrechung des Spielbetriebs für den Nutzer |
Schließlich nützen legale Angebote wenig, wenn sie nicht bekannt sind.
Hohe Hürden für Glücksspielanbieter
Diese hat jedoch in der Zwischenzeit einen privaten Eigentümer erhalten. Die tschechische Sazka-Gruppe hält mehr als 55 Prozent des Monopolisten und plant, ihre Position auch in Zukunft zu halten. Die neue Bundesregierung in Österreich hat bereits angekündigt, die Anzahl der Online-Lizenzen nicht erhöhen zu wollen, das deutete darauf hin, dass man auch in den nächsten Jahren mit der Casinos-Austria-Tochter Win2day rechnet. Doch schon jetzt drängen zahlreiche ausländische Anbieter auf den österreichischen Online-Markt. Ein Blick auf cas online casino bonus ohne einzahlung 2026 deutschland neu die Expertenseite Onlinecasino.at zeigt, dass das Monopol lediglich auf dem Papier besteht.
Evaluation sorgt bereits vor Veröffentlichung für Diskussionen
Ausländische Anbieter argumentieren sowohl in Deutschland als auch in Österreich gerne mit der Dienstleistungs- und Warenfreiheit der Europäischen Union, doch anders als Deutschland beharrt Österreich weiterhin auf einem abgeschotteten Markt. Deutschland hingegen hat diesen im Jahr 2021 geöffnet und vergibt seither Lizenzen für ausländische Anbieter. Im deutschen Glücksspielstaatsvertrag ist allerdings eine Evaluierung vorgesehen. Diese muss spätestens im Jahr 2026 erfolgen, die nächste deutsche Bundesregierung ist also gefordert, die Erfahrungen der letzten vier Jahre zu sammeln und ihre Schlüsse daraus zu ziehen. Am Ende könnte also eine neuerliche Reform des deutschen Glücksspielstaatsvertrags stehen. Kein Wunder also, dass die erhoffte Kanalisierung der deutschen Spieler hin zu lizenzierten Betreibern nicht wie gewünscht funktioniert hat.
Staat verdienet bei Online-Glücksspielen mit
Auf Anfrage bestätigt das Ministerium, dass ein Entwurf an die Koalitionspartner übermittelt wurde. Die konkreten Inhalte wollte man nicht kommentieren. Einzahllimits sollen sinken, eine unabhängige Aufsichtsbehörde über ein zentrales Sperrregister wachen. Nun gehen die roten Pläne in die koalitionäre Abstimmung Fünf Jahre nach Inkrafttreten steht der Glücksspielstaatsvertrag 2021 vor seiner ersten großen Bewährungsprobe. Im Jahr 2026 wird der Vertrag umfassend evaluiert, wie bereits bei seinem Inkrafttreten im Juli 2021 vorgesehen wurde.
Vorgaben & Ziele des GlüStV
Die Überprüfung soll zeigen, ob die zentralen Ziele, also eine bundesweite Regulierung, die Eindämmung des Schwarzmarktes und die Stärkung des in Deutschland lizenzierten Angebots, tatsächlich erreicht wurden. Für den Freistaat Sachsen, der eine bedeutende Glücksspielbranche mit zahlreichen Spielhallen, Automatenbetrieben und Online-Anbietern besitzt, ist die Evaluation besonders relevant. Hier entscheidet sich, ob die bestehenden Regelungen weiterhin praktikabel sind oder ob Anpassungen nötig werden, um den Markt stabil und rechtssicher zu halten. Ziel der Überprüfung ist es, nicht nur eine Bilanz der vergangenen fünf Jahre zu ziehen, sondern auch eine Grundlage für die künftige Ausrichtung des Glücksspielrechts zu schaffen. Der aktuelle Staatsvertrag läuft noch bis 2028, doch schon 2026 könnten entscheidende Änderungen angestoßen werden, die den rechtlichen Rahmen in Deutschland auf Jahre hinaus prägen. Gleichzeitig könnte die neue Bundesregierung auch die Aufsicht und Kontrolle verschärfen.
2. Sind Sportwetten und online Casinos durch das aktuelle Glücksspielgesetz 2026 erlaubt?
Die gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) führt eine Übersicht über lizenzierte Wettbetreiber, entsprechend dem Glücksspielstaatsvertrag. Beim Glücksspielstaatsvertrag ist neben den Wettbüros auch der Staat in der Pflicht. So ist die GGL als zentrale Aufsichtsbehörde für Online-Glücksspiel in der Verantwortung, wenn es um die Erteilung der Lizenzen sowie um die Prüfung der Einhaltung und Durchsetzung der Regularien länderübergreifender Glücksspielangebote im Internet geht. Online-Sportwetten nach dem GlüStV eine Lizenz benötigen, ist keine neue Regelung und gilt nicht erst seit 2021. Allerdings gab es jahrelang keine Konzessionsausgabe in und für Deutschland.
Staatlich erlaubte Lotterien – im Auftrag des Gemeinwohls
Dementsprechend war auch legales Glücksspiel über das Internet hierzulande nicht möglich – es galt ein Verbot. Darüber haben sich insbesondere Anbieter von Online-Sportwetten hinweggesetzt. Erst mit wesentlichen Änderungen im neuen Glücksspielstaatsvertrag wurde der Lizenz-Stopp im Oktober 2020 aufgehoben. Einige Wettbüro-Betreiber ergriffen die Chance und traten aus der Illegalität heraus, zumindest scheinbar. Wichtig: Nicht alle Anbieter legal Nach wie vor gibt es zahlreiche Online-Sportwetten-Anbieter, die illegal Geschäfte machen. Wenn die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mehr Befugnisse erhält, könnte sich ihr Kampf gegen illegale Anbieter als erfolgreicher erweisen.